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Ritualmagie

Ritualmagie in Wicca.

Ein Ritual hat mehrere Ebenen, auf der untersten Ebene ist es ein Theaterstück. Man sollte sich davon nicht täuschen lassen, da Theater auch starke Wurzeln in den antiken Mysterienkulten hat. Da ist es auch durchaus sinnvoll sich mal mit der Poetik von Aristoteles zu befassen, dort findet man einige sehr gute Hinweise darüber wie man ein Theaterstück (Ritual) effektiv aufbaut.

In den meisten Fällen schafft man mit einen Ritual ein Abbild des magischen Kosmos, Bardon nennt es auch annehmen der Gottesform, des vierpoligen Magneten oder in der Zermionalmagie das des YHVH.

Wie das geschieht kann sehr stark variieren, von arbeiten mit dem Kabbalistik Cross, kleinen oder großen Pentagramritual nach GD, eher schamanistischen Techniken bis hin zu rein imaginativ meditativen Zugängen.

(Wobei das mit 4 Wächtern, Winden, Elementen ein Archetypus ist den man Weltweit findet).

Danach folgt das Charging / Imprägnieren des Kreises, in den meisten Fällen eine Reise in die Unter/Oberwelt oder in die entsprechenden Sphären. Dort kann man auch die entsprechenden Wesenheiten bitten einen in den Kreis zu folgen und man kann aus diesen Sphären die Energie mit in den Kreis ziehen.

Invokation bzw gegenseitige Evokation von Göttin und Gott dazu muss ich denk jetzt nicht viel sagen.

Dann folgt der "Arbeitsteil" kann von Laden von Sigillen, Talismanen,Amuletten über rituelle Handlungen wie Wasser durch ein Sieb auf die Erde zu gießen um regen zu erzeugen Chanting von Zaubersprüchen etc gehen.

Über Kuchen und Wein Partyteil muss ich glaub jetzt auch nicht viel schreiben.

Zum Abschluss noch Bannen und verabschieden.

Hexerei muss nicht unbedingt Ritualgebunden sein. Man kann z.B. bei der Küchenalchemie (kochen) Bestimmte Imaginationen in das Essen fließen lassen. Terry Pratchet hat es so liebevoll als Boffo beschrieben, die alltägliche Magisch/ Psychologische Trickkiste.

Ritualmagie kann Zermionalmagisch sein muss sie aber nicht. Mehrere Wege führen nach Rom.